M-PowerHaus.

Selbstschutz in akuten Krisen

Es gibt Situationen im Leben, in denen wir unser seelisches Gleichgewicht verlieren.

Das sind Situationen, die uns in einer Weise aus dem Konzept bringen, dass es uns nur schwer oder gar nicht gelingt, das Ruder wieder in die Hand zu nehmen. Das sind Ereignisse, denen wir uns zunächst schutzlos ausgeliefert fühlen. Wenn es nicht gelingt, diese Erlebnisse gesund zu verarbeiten, dann besteht die Gefahr, dass sich Folgestörungen, wie beispielsweise Schlaflosigkeit, innere Unruhe, Antriebslosigkeit, Ängste, Panikattacken, psychosomatische Erkrankungen etc. entwickeln.


Wenn Menschen zu mir kommen, um bei der Bewältigung dieser Folgestörungen begleitet zu werden, dann stelle ich mir immer wieder die Frage: Was wäre dieser Person in der akuten Situation hilfreich gewesen, um unmittelbar den Selbstheilungsprozess in Gang zu bringen? Ich stelle mir damit also die Frage:


Was kann ein Mensch aktiv für sich tun, in einer akuten Krise seelisch ins Gleichgewicht zu finden?


Ist es unser Schicksal, ob sich beispielsweise eine posttraumatische Belastungsstörung entwickelt oder können wir diesem Verlauf aktiv etwas dagegen setzen? Ich bin davon überzeugt, dass wir mit einem Konzept der gesunden Selbstfürsorge eine große Chance haben, Einfluss auf den seelischen Heilungsprozess zu nehmen. Es ermöglicht uns einerseits, das Beste für uns zu erkennen und uns zudem vor weiteren seelischen Verletzungen zu schützen. Denn was genau ist hilfreich in einer schwierigen Situation? Das ist sehr individuell. Nicht immer hat der gut gemeinte Rat von Außenstehenden eine heilsame Wirkung.





Seelische Erste Selbsthilfe


Das PowerHaus ist ein von mir entwickeltes Konzept. Es dient dazu, in einer akuten seelischen Krise ein Schutzprogramm zu starten - Seelische Erste Selbsthilfe zu leisten. Ziel ist es, den inneren Zugang zu den Aspekten zu erleichtern, die in einer Stresssituation relevant sind und somit den Zugang zu den eigenen Bedürfnissen zu erhalten.

"Es gibt Zeiten, da brauchst du deine Erlaubnis, für dich da zu sein."

M-PowerHaus und Schienensuizid


Angehende Triebfahrzeugführer schule ich bereits seit mehreren Jahren im Bereich Stressmanagement. Die Idee zu diesem Konzept entstand im Führerstand eines Güterzuges und ist ursprünglich von mir entwickelt worden, um Triebfahrzeugführer*innen ein Handwerkzszeug zu vermitteln, beispielsweise im Falle eines Schienensuizides, unmittelbar das eigene Schutzprogramm zu starten, noch bevor das Notfallmanagement aktiv sein kann. Es geht also darum, die Zeit zu nutzen, in welcher der/die Betroffene zunächst weitgehend auf sich allein gestellt ist, die Zeit bis zum Eintreffen des Ersthelfers.

Diese Zeit ist wertvolle Zeit.


Das M-PowerHaus stellt somit eine bedeutsame Ergänzung dar für einen meiner Überzeugung nach bislang noch zu wenig berücksichtigten Aspekt dieses Berufsfeldes.


Es soll Triebfahrzeugführer*innen buchstäblich dabei unterstützen, in der Bahn zu bleiben.



Daher freue ich mich besonders, dieses Konzept im Rahmen der Tagesfortbildung für Lehrlokführer, Ausbilder, örtliche Betriebsleiter und Eisenbahnbetriebsleiter am 30.09.2020 in Wunstorf bei der Firma Railconzept vorzustellen.

Nähere Informationen dazu finden Sie hier:

Das Selbstschutz-Programm kann eingesetzt werden, um die Aktivierung der Selbstheilungskräfte zu stärken.

 

Das sind beispielsweise Situationen, in denen man

- aufgrund äußerer Umstände auf sich selbst gestellt ist oder sein   möchte.

- nur schwierig Zugang zu sich selbst und den eigenen seelischen Bedürfnissen finden kann.


Sie haben weitere Fragen oder wollen die Herangehensweise in einem Coaching praktisch erfahren? Sprechen Sie mich an! Auch wenn Sie in einem Seminar das Thema Stressmanagement um diesen Aspekt erweitern wollen, setzen Sie sich gerne mit mir in Verbindung.

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Ohnmacht in Handlungsfähigkeit verwandeln